Hast du das Gefühl, dass gerade etwas aus dem Ruder läuft?
Wir auch.
Jugendliche verbringen Stunden in sozialen Medien – aber echter Austausch wird seltener.
Meinungen werden lauter, Grautöne leiser.
Hass, Fake News und Manipulation gehören längst zum Alltag.
Deshalb braucht Demokratie jetzt Urteilskraft, Diskursfähigkeit und Teilhabe – braucht Medienkompetenz.
Deshalb gibt es subzeroes EDU
subzeroes EDU bringt das subzeroes-Magazin dorthin, wo Zukunft entsteht: in die Schulen.
Schüler:innen aus mehreren Schulen einer Region entwickeln gemeinsam ein echtes Print-Magazin.
Sie recherchieren, diskutieren, interviewen, schreiben – und veröffentlichen.
Nicht für Noten.
Sondern für Öffentlichkeit.
subzeroes edu im Detail
Die Idee
Wir bringen mehrere Schulen einer Region zusammen und entwickeln eine gemeinsame Ausgabe des subzeroes-Magazins für diese Region: subzeroes EDU.
Innerhalb von drei Monaten entsteht kollaborativ eine gedruckte Ausgabe mit inhaltlich aufeinander abgestimmten Beiträgen.
Der Twist
Mehrere Regionen arbeiten gleichzeitig an ihrer subzeroes EDU-Ausgabe.
Jetzt wird’s digital
Die Beiträge aller teilnehmenden Schulen und Regionen werden jeweils nach der Druck zusätzlich auf einer gemeinsamen Internet-Plattform zum Austausch veröffentlicht.
Deutschland rückt zusammen
Schüler:innen in Flensburg lesen über den Alltag eines Brauers in München. Hessen erfahren, wie man in Berlin studiert. In Dortmund können Schüler:innen mehr über den Tourneealltag eines Rappers aus Rödelheim erfahren. Schüler:innen in Brandenburg kriegen Reisetipps vom Griechischen Botschafter in Berlin.
Geschichten mit echten Menschen beseitigen Vorurteile und verbinden über das gemeinsame Projekt hinaus.
Der Ablauf
Das Projekt gliedert sich in drei Phasen:
THINK – Orientierung, Themenfindung, Planung
CREATE – Umsetzung, Ausarbeitung, Druck
SHARE – Verbreitung, digitale Veröffentlichung, Austausch
Der Raum
Schulen, die räumlich in einer Stadt, einer Region oder einem Landkreis beieinanderliegen und sich zu einer gemeinsamen Ausgabe zusammenschließen, nennen wir einen Raum.
Die Ausgabe eines Raums ist für die jeweilige Region oder Stadt und damit auch für örtliche Unternehmen, Stiftungen und andere Sponsoren relevant. Die Schüler:innen der beteiligten Schulen stimmen ihre Interviews untereinander ab und besprechen mögliche Themen. So entsteht eine Ausgabe mit Bezug zu regionalen Besonderheiten – etwa aktuellen oder historischen Ereignissen.
Die Nachbarräume
Durch die digitale Veröffentlichung auf der subzeroes-Plattform erhalten Schulen aus verschiedenen Räumen Zugang zu den Themen anderer Regionen. Je mehr Schulen und je mehr Räume teilnehmen, desto größer wird die inhaltliche Vielfalt. Dank der gemeinsamen digitalen Plattform werden alle Räume zu Nachbarräumen.
Das Timing
Es gibt mehrere Ausgaben pro Jahr, in jedem Schulhalbjahr mindestens eine. Die Produktionen starten jeweils:
- Januar
- Mai
- September
Haben sich mehrere Schulen zu einem neuen Raum zusammengefunden, kann dieser Raum zu jedem der drei Termine einsteigen.
Die Vorbereitung
Schulen, die mitmachen möchten, müssen nichts weiter tun – gebt uns einfach Bescheid. Wir übernehmen die Ansprache weiterer Schulen in der Region und kümmern uns um die Eröffnung eines neuen Raums.
Die Finanzierung
Die Teilnahme ist für Schulen kostenfrei. Zur Finanzierung sprechen wir regionale Sponsoren, Stiftungen und Unternehmen an. Zudem kümmern wir uns um private Spenden und mögliche staatliche Zuschüsse.
Sobald die Finanzierung gesichert ist, kann es losgehen.
Das Gespräch ist das Ziel.
Der Erfolg des Projekts zeigt sich auf drei Ebenen:
In der Schule setzen sich Schüler:innen intensiv mit ihrer Region und Geschichte auseinander und bereiten Interviews fundiert vor.
Im Raum treffen sie auf Schüler:innen anderer Schulen und vielfältige Themen – von Musik und Start-ups bis zu Politik, Medien und Sport. So wird regionale Vielfalt sichtbar.
Überregional entsteht ein bundesweiter Austausch: Schüler:innen lesen von Bildungs- und Berufswegen aus ganz Deutschland und lernen andere Lebensrealitäten kennen.
Schüler:innen lesen, teilen Erfahrungen und kommen miteinander ins Gespräch.
Der Traum.
Wir glauben daran, dass Zuhören, Dialog und der Austausch über die eigene Bubble hinaus Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Und an besonders optimistischen Tagen glauben wir: Das funktioniert auch europaweit.